
Das Induktionsabdichten ist eine kontaktlose Methode der Erwärmung des inneren Verschlusses zum hermetischen Abdichten von Plastik- und Glasbehältern.
Dieses Abdichtungsverfahren geschieht nach dem Schließen des Deckels – des Verschlusses. Es gibt verschiedene Verschlusstypen, ein typischer Induktionsverschluss besteht aus vier Schichten.
Die obere Schicht ist eine Papierpulpe, die im Deckel – Verschluss – der Verpackung bleibt, die nächste Schicht ist Wachs, der die Papierpulpe- und Aluminiumfolieschicht, die die dritte Schicht ist, verbindet. Die untere Schicht ist eine Polymerschicht, der auf der Folie laminiert ist.
Nach dem Schließen des Deckels geht die Verpackung durch den Induktionsprozess, wo das oszillierende Elektromagnetfeld emittiert wird. Die Wärme schmelzt das Wachs, das sich im Pulpenuntergrund absorbiert und die Folie befreit. Der Polymerfilm erwärmt sich und geht auf den Flaschenhals über.
Wenn er kalt wird, stellt das Polymer eine feste Verbindung mit dem Hals her, was zu einem hermetisch versiegelten Produkt führt.
Die anwendung von Induktionsverschlüssen ermöglicht
- das hermetische Abdichten von Produkten
- die Verhinderung von Ausrinnen
- die Verlängerung des Haltbarkeitsdatums
- den Schutz vor dem Kopieren
- den Qualitätsbeweis
- eine gute Marketingmaßnahme.
Induktionsverschlussarten
- Induktionsverschlüsse mit oder ohne Hologrammen
- druckempfindlicher Verschluss
- Track & Trace-Verschlüsse
- Peel and Release
- Verschlüsse mit einem Druck auf der Folie oder der Papierpulpe






